194 Der Resenhof er Resenhof wurde 1789 erbaut und war bis 1976 bewohnt, zuletzt von Johann Baur, genannt Rese Hans, der mit 97 Jahren starb und dieses Haus in wenig verändertem Zustand hinterließ. Im Jahre 1976 hatte die Gemeinde Bernau mit Unterstützung des Flurbereinigungsamtes Bad Säckingen die Chance ergriffen, von den Erben des Rese Hans dieses wunderschöne Schwarzwaldhaus zu erwerben. Die Bemühungen des damaligen Bürgermeisters Albert Schmidt, ein heimatkundliches Museum einzurichten, wurden von Prof. Dr. Gustav Oberholzer, den beiden Bernauern Heinrich Kaiser und Johann Baur sowie vielen heimatverbundenen Mitbürgern Bernaus unterstützt und gefördert. Im Jahre 1977 konnte der „Resenhof“ als heimatkundliches Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eine Neukonzeption im Resenhof, der nun über 40 Jahre unverändert als Museum diente, wurde durch eine Förderung des Biosphärengebietes Südschwarzwald unterstützt und 2019 umgesetzt. In ausgezeichneter Holzbauweise wird in diesem „Hochschwarzwälder Eindachhof“ eindrucksvoll gezeigt, wie Wohn- und Wirtschaftsteil sich unter einem Dach vereinen. Der Wohnbereich wird durch einen großen Kachelofen beheizt, der in den langen Wintertagen behagliche Wärme für Wohnstube, Schlafraum, Küche und Werkstätte ausstrahlt. Über das Brunnenhaus gelangt man in die landwirtschaftlich Resenhof Rechen Werkstatt im Resenhof In der Stube Die Resenhofküche D
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